Als Partner für unseren reinen Umsatzsteuer-Kunden haben wir uns für Marosa entschieden.
Warum?
Mit Marosa haben wir im Vorfeld Prozesse abgestimmt, um die Umsatzsteuer-Compliance für unsere Kunden nahtlos fortzuführen.
Warum aber gerade Marosa?
Vor einigen Jahren standen Marosa und wir im Finale einer Ausschreibung von Stripe für eine Umsatzsteuer-Partnerschaft. Marosa hatte am Ende die Nase vorne. Das kratzte schon ordentlich an meinem Ego.
Aber: Genau dadurch haben CEO Pedro und sein Team meinen Respekt gewonnen. Sie haben gezeigt, dass sie liefern können.
➡️ Der eigentliche Grund liegt aber woanders:
2028 verändert sich das Spielfeld komplett: Mit VAT in the Digital Age (ViDA) werden lokale Registrierungen für E-Commerce-Unternehmen überflüssig. Die Single VAT ID macht Schluss mit einem Flickenteppich aus zig lokalen Steuernummern.
➡️ Das bedeutet:
Alle Umsatzsteuer-Dienstleister, die in den letzten Jahren ausschließlich im Amazon-Ökosystem hochgezogen wurden, verlieren ab dem 1.7.2028 ihr Geschäftsmodell. Die meisten von ihnen werden herunterfahren oder verschwinden.
➡️ Was viele unterschätzen:
Die Umsatzsteuer tickt anders.
Auch wenn ViDA ab 2028 vieles vereinfacht, bleiben Händler bis weit ins Jahr 2029 in zahlreichen EU-Staaten steuerlich registriert. Sie müssen u.a. Jahreserklärungen 2028 abgeben, lokale Pflichten erfüllen – oder riskieren Strafzahlungen und Sperren durch Amazon & Co.
Wer das ignoriert, spielt nicht mit Risiken – er spielt mit seinem Unternehmen.
Deshalb war unser wichtigstes Auswahlkriterium: Substanz.
Die entscheidende Frage, die sich Onlinehändler wie auch Steuerberater heute schon stellen müssen, lautet: Welchen konkreten Zukunftsplan hat mein VAT-Dienstleister für die Zeit ab Mitte 2028?
Der Übergang zu ViDA wird mit erheblichen Reibungen verbunden sein. Ein Dienstleister muss deshalb klar darlegen können, wie er Deregistrierungen und Jahresmeldungen weiterhin zuverlässig abwickeln will, selbst wenn ein großer Teil des bisherigen Geschäftsmodells unter ViDA wegfällt.
Gibt es hierzu keinen belastbaren Plan, ist jeder Händler gut damit beraten, sich zeitnah nach einer Alternative umzusehen.
Im Idealfall einen Partner, der auch nach dem 1.7.2028 noch im Umsatzsteuer-Game ist. Einen Partner, der nicht vom Amazon-Kosmos abhängig ist. Einen Partner, der genügend Tiefe, Team und Erfahrung hat, um mehrere Tausend Marken sicher bis 2029 durch die letzten lokalen Deklarationen zu bringen.
Marosa ist hier gut aufgestellt: E-Commerce-Umsatzsteuer ist bei ihnen nicht das einzige Standbein, sondern Teil eines breiteren Geschäftsmodells. Ein Großteil ihrer Erlöse stammt somit bereits aus Leistungen, die von ViDA nicht betroffen sind.
Ob Umsatzsteuer-Compliance, Finanzbuchhaltung oder internationaler E-Commerce – mit unserem Newsletter bleibst du immer auf dem Laufenden und verpasst nichts mehr!

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