„Du musst dich für dein erstes Produkt schämen, sonst bist du zu spät dran.“
Diesen Satz kennt fast jede Gründerin und jeder Gründer. Wenn er aber von jemandem kommt, der ohne VC-Finanzierung ein Unternehmen auf über 35 Millionen Euro Umsatz aufgebaut, globale Kunden wie Netflix gewonnen und dabei selbst in eine neue Rolle hineingewachsen ist, dann lohnt es sich, genauer hinzuhören.
Genau darüber spreche ich in der ersten Folge meines neuen Podcasts Skin in the Game mit Max Honig, CEO und Co-Founder von Appinio.
Doch Skin in the Game ist mehr als ein Podcast über einzelne Erfolgsgeschichten. Es geht um Transformation und zwar nicht als PowerPoint-Folie, sondern als reale Erfahrung. Um Entscheidungen, bei denen niemand garantieren kann, dass sie aufgehen. Und um Menschen, die diese Entscheidungen tragen müssen.
Transformation wird gerne als strategisches Projekt beschrieben. In der Realität ist sie selten planbar, oft unbequem und manchmal schmerzhaft.
Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Als ich vor einigen Jahren meine Verbeamtung auf Lebenszeit als Finanzbeamter aufgegeben habe, war das für viele in meinem Umfeld nicht nachvollziehbar. Eine Lebens-Vollkaskoversicherung ohne Not wegwerfen? Als mehrfacher Familienvater? Die schlaflosen Nächte gehörten dazu. Heute, als Gründer und Unternehmer, weiß ich: Genau diese Unsicherheit ist Teil des Spiels. Transformation bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für Entscheidungen, deren Konsequenzen man vorher nicht vollständig überblicken kann.
In den letzten Wochen habe ich für Skin in the Game mit Gründerinnen und Gründern gesprochen, die mitten in solchen Transformationsprozessen stehen. Kein oberflächliches Gerede, kein Heldenepos. Sondern Gespräche auf Augenhöhe, in denen es um drei Dinge geht:
Markt: Wie verändern sich Branchen, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen?
Mensch: Was macht das mit den Menschen, die diese Unternehmen führen?
Dilemma: Welche Entscheidungen haben kein klares Richtig oder Falsch – sondern nur Konsequenzen?
Diese Gespräche funktionieren nur, weil ich selbst Teil davon bin. Skin in the Game ist kein klassisches Frage-Antwort-Format. Ich bringe meine eigenen Erfahrungen ein – vom „Vollkasko-Finanzbeamten“ zum Tech-Founder – und mache damit auch meine eigenen Zweifel, Fehler und Lernkurven sichtbar.
Der Auftakt mit Max Honig passt genau zu dieser Idee. Appinio ist heute eine der führenden Marktforschungsplattformen Europas. Doch der Weg dorthin war alles andere als linear.
Wir sprechen darüber, wie man ein Unternehmen auf über 35 Millionen Euro Umsatz bringt, wie man in eine CEO-Rolle hineinwächst, ohne sich je als „Rampensau“ gesehen zu haben, und warum es manchmal genau richtig ist, mit einem Produkt live zu gehen, das noch nicht perfekt ist.
Es geht nicht um glatte Erfolgsrezepte, sondern um innere Widerstände, äußere Erwartungen und die Frage, wie man trotz Unsicherheit handlungsfähig bleibt.
Warum passt dieses Thema so gut zu TAXDOO? Weil auch wir uns bewusst für Transformation entschieden haben.
Wir haben uns entschieden, unseren Fokus neu zu setzen. Die Regulierung in unserem Markt wird sich grundlegend ändern und das ist gut so. Umsatzsteuer im E-Commerce wird dadurch langfristig einfacher.
Gleichzeitig bauen wir ein Produkt, das Unternehmen täglich brauchen: Buchhaltung in Echtzeit. Diese Entscheidung bedeutet Veränderung. Sie bedeutet Verzicht auf Sicherheiten. Und sie bedeutet Verantwortung. Genau darum geht es in Skin in the Game.
Wenn du Buchhaltung als echte Entscheidungsgrundlage in Echtzeit nutzen und steuerliche Expertise genau dann einsetzen möchtest, wenn sie gebraucht wird, lerne TAXDOO Accounting in einer kostenlosen Live-Demo kennen.
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