Nadine
Jobst

Bilanzbuchhalterin, Geschäftsführerin von TAXDOO Accounting und fachliche Leiterin der Finanzbuchhaltung.

Nadine hat tausende E-Commerce-Transaktionen selbst verbucht – von Amazon-Settlement-Dateien mit 47 Transaktionstypen über Klarna- und PayPal-Abrechnungen bis zu Retouren, die in keinem Lehrbuch stehen. Heute verantwortet sie als Geschäftsführerin die operative Buchhaltung für E-Commerce-Kunden und trainiert die KI-Modelle, die Echtzeit-Buchhaltung im Onlinehandel ermöglichen.
In der Content-Serie #FiBuNervt schreibt sie regelmäßig über das, was in der operativen Finanzbuchhaltung im E-Commerce wirklich schiefläuft – aus der Perspektive einer Geschäftsführerin, die jeden Buchungsfall selbst gemacht hat, bevor sie ihn automatisiert hat.

Blogartikel von & mit Nadine Jobst

Nadine schreibt nicht über Theorie. Sie schreibt über das, was sie als Geschäftsführerin und fachliche Leiterin der Finanzbuchhaltung jeden Tag verantwortet – an der Schnittstelle von E-Commerce-Daten, operativer Buchhaltung und KI.

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3 schnelle Fragen an Nadine

Was ist das Nervigste an E-Commerce-Buchhaltung?

„Am herausforderndsten ist die Komplexität im Hintergrund und die Erwartungen rund um Automatisierung und KI.
Onlinehändler haben genug damit zu tun, ihr Business zu steuern – Buchhaltung soll dabei möglichst einfach und reibungslos funktionieren. Gleichzeitig bringen Marktplätze, Payment-Provider, Gebühren und Retouren eine Vielzahl an steuerlichen Anforderungen mit sich.
Genau hier sehen wir unsere Aufgabe: diese Komplexität so zu strukturieren und zu automatisieren, dass sie für Onlinehändler im Alltag möglichst wenig spürbar ist.
Für mich persönlich gilt: An der E-Commerce-Buchhaltung selbst nervt mich nichts.
Ich mag genau diese Herausforderung und daraus Prozesse zu bauen, die es für unsere Kunden wirklich einfacher machen.“

Warum trainierst du KI-Modelle für Buchhaltung?

„Weil sich im E-Commerce vieles wiederholt – nur in deutlich größerem Volumen und mit mehr Komplexität.
Ich habe selbst lange gebucht und weiß, wie viel Zeit in immer gleiche Prozesse fließt: Gebühren, Zahlungsströme, Abstimmungen. Genau hier setzt KI an: Sie erkennt Muster, automatisiert Abläufe und reduziert Fehler.
Mein Anspruch: kein „dummes Buchen“, sondern smarte Buchhaltung.
Damit Onlinehändler sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt – ihr Wachstum.“

Was bedeutet #FiBuNervt für dich?

„Für viele Onlinehändler ist Buchhaltung vor allem eines: aufwendig und intransparent.
#FiBuNervt steht für mich für ineffiziente Prozesse und veraltetes Denken.
Mein Ziel: Buchhaltung, die zum E-Commerce passt – automatisiert, strukturiert und verständlich. Damit Onlinehändler jederzeit den Überblick behalten.“