Christian Deák

Steuerberater, E-Commerce-Spezialist und Geschäftsführer der DHW Steuerberatungsgesellschaft mbH.

Christian betreut mit seiner Kanzlei eine dreistellige Anzahl an E-Commerce-Mandanten und gehört damit zu den weniger als 0,1 % der deutschen Steuerberater, die sich wirklich auf Onlinehandel spezialisiert haben. Als doppelter Studiengangsleiter an der Steuerfachschule Dr. Endriss (FAIT – Fachassistent:in Digitalisierung und IT-Prozesse / Tax Specialist E-Commerce), Fachautor, Speaker und Dozent an der FOM Hochschule bildet er die nächste Generation von E-Commerce-Steuerberatern aus.
In der Content-Serie #FiBuNervt schreibt er regelmäßig über das, was in der FiBu im E-Commerce wirklich schiefläuft – aus der Perspektive eines Steuerberaters, der täglich sieht, woran Mandanten scheitern und woran Kanzleien scheitern.

Blogartikel von & mit Christian Deák

Christian schreibt Klartext – über die Fehler der eigenen Branche, die Herausforderungen seiner Mandanten und die Frage, warum klassische Steuerberatung und digitaler Handel so schlecht zusammenpassen.

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3 schnelle Fragen an Christian

Warum können die meisten Kanzleien E-Commerce-Mandate nicht profitabel betreuen?

„E-Commerce-Buchhaltung ist kein Standardfall. Daten müssen permanent neu aufgerollt, verarbeitet und verstanden werden – vollständig digital und fachlich deutlich komplexer als in klassischen Branchen.
Genau darauf sind die meisten Kanzleien nicht vorbereitet. Sie arbeiten mit Prozessen, die für E-Commerce schlicht nicht funktionieren.
Die Folge: Schleppende Abschlüsse, hoher Abstimmungsaufwand, steigender Druck durch Finanzämter und vor allem massive Leerläufe, die es in „normalen“ Kanzleien so gar nicht gibt.
Deshalb gilt: E-Commerce wird nur dann profitabel, wenn man es wirklich will und die Kanzlei komplett darauf ausrichtet. Vom Backoffice bis zum Steuerberater.
Oder anders gesagt: Eine Fußballmannschaft wird nicht einfach zur Bobmannschaft. Auf Topniveau erst recht nicht.“

Was macht DHW anders?

„Wir haben den E-Commerce nicht nur verstanden – wir haben ihn verinnerlicht. Und wir hinterfragen konsequent alles, was wir tun.
Bei uns ist jeder im Team im E-Commerce geschult. Unsere Mandanten sind keine Sonderfälle, sondern unser Fokus. Deshalb denken wir weiter als klassische Steuerberatung und begleiten unternehmerisch.
Für größere Mandate bedeutet das ganz konkret: Regelmäßige Unternehmer-Calls mit echten Inhalten – von BWA über proaktive Beratung bis zum Austausch auf Augenhöhe.
Gleichzeitig geben wir unser Wissen weiter und bilden Steuerberater:innen gezielt im E-Commerce aus.“

Was bedeutet #FiBuNervt für dich?

„Ich komme selbst aus der Buchhaltung und ich habe wenig Verständnis für Prozesse, die man automatisieren kann.
Buchhaltung ist wichtig. Aber sie darf nicht nach dem Motto laufen: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ Dann nervt sie.
Wenn man sie dagegen versteht und richtig aufsetzt, wird sie zum Rückgrat jedes Unternehmens.
Unser Ansatz ist klar: So viel Automatisierung wie möglich. So viel menschliches Verständnis wie nötig. Denn nur so wird Buchhaltung effizient, skalierbar – und wirklich hilfreich.“